Ab dem 01.04.2012 wird ein Visum zur Einreise benötigt. Um die Beschaffung dieser kümmert sich selbstverständlich Ihr Eberhardt Travel Team.
Notwendig sind: bei Ankunft mind. noch 6 Monate gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, Unterkunftsnachweis, ausreichende Geldmittel bzw. Nachweis eines Pauschalarrangements.
Die Republik Sri Lanka (Insel Ceylon) liegt im Indischen Ozean und ist durch die Palkstraße und den Golf von Mannar vom indischen Subkontinent getrennt.
Fläche: 65.628 km².
Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Central, North Central, North, Eastern, North Western, Sabaragamuwa, Southern, Uva, Western).
Bevölkerung: ca. 19,88 Millionen
Städte: Colombo (Hauptstadt) ca. 650.000, eigentliche Hauptstadt und Parlamentssitz ist der Vorort von Colombo "Sri Jayawardenepura Kotte" mit ca. 116.000 Einwohnern; Dehiwala/Mount Lavinia ca. 210.000, Moratuwa ca. 177.000, Jaffna ca. 145.600, Negombo ca. 122.000, Kandy ca. 110.000, Kalmunai ca. 97.000, Galle ca. 91.000, Batticaloa ca. 88.500, Seeduwa-Katunayake ca. 73.000, Kolannawa ca. 55.000, Anuradhapura ca. 53.000, Vavuniya ca. 53.000, Trincomalee ca. 51.600.
Sinhala (Singhalesisch) und Tamil sind beide als Nationalsprachen anerkannt. Als Geschäfts- und Amtssprache und als Verbindungssprache ist Englisch in Gebrauch.
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 4,5 Stunden
Bevölkerung: ca. 19,88 Millionen
Städte: Colombo (Hauptstadt) ca. 650.000, eigentliche Hauptstadt und Parlamentssitz ist der Vorort von Colombo "Sri Jayawardenepura Kotte" mit ca. 116.000 Einwohnern; Dehiwala/Mount Lavinia ca. 210.000, Moratuwa ca. 177.000, Jaffna ca. 145.600, Negombo ca. 122.000, Kandy ca. 110.000, Kalmunai ca. 97.000, Galle ca. 91.000, Batticaloa ca. 88.500, Seeduwa-Katunayake ca. 73.000, Kolannawa ca. 55.000, Anuradhapura ca. 53.000, Vavuniya ca. 53.000, Trincomalee ca. 51.600.
Bevölkerung: ca. 19,88 Millionen
Städte: Colombo (Hauptstadt) ca. 650.000, eigentliche Hauptstadt und Parlamentssitz ist der Vorort von Colombo "Sri Jayawardenepura Kotte" mit ca. 116.000 Einwohnern; Dehiwala/Mount Lavinia ca. 210.000, Moratuwa ca. 177.000, Jaffna ca. 145.600, Negombo ca. 122.000, Kandy ca. 110.000, Kalmunai ca. 97.000, Galle ca. 91.000, Batticaloa ca. 88.500, Seeduwa-Katunayake ca. 73.000, Kolannawa ca. 55.000, Anuradhapura ca. 53.000, Vavuniya ca. 53.000, Trincomalee ca. 51.600.
Sinhala (Singhalesisch) und Tamil sind beide als Nationalsprachen anerkannt. Als Geschäfts- und Amtssprache und als Verbindungssprache ist Englisch in Gebrauch.
Luftpost nach Europa benötigt ca. 3-14 Tage. Seepost benötigt ca. 3-4 Monate. Postkarten und Briefe sollten am besten am Schalter abgegeben werden, auf Abstempeln achten! Faxversand ist in Hotels und in der Hauptpost möglich.
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sri Lanka ist 0094, von Sri Lanka nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Nach dem 2003 neu installierten Nummernsystem sind nun alle Nummern 7stellig und inklusive der Vorwahl 10stellig. Internationale Direktwahl ist in größeren Städten möglich. Telefonkarten für öffentliche Telefone sind in Postämtern oder in Geschäften in der Nähe der Telefone erhältlich.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 119 oder (011) 243 33 33, Unfallrettung und Feuerwehr (011) 242 22 22.
Netztechnik: GSM 900/1800. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Sri Lanka von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Länderkürzel: .lk
In allen größeren Städten gibt es Internetcafés.
Währungseinheit: Sri-Lanka-Rupie (S.L.Re.)
1 Sri-Lanka-Rupie = 100 Sri Lanka Cents.
Derzeitiger Kurs:
1 Euro = ca. 168,67 S.L.Re. (Stand: Oktober 2009)
1 US-$ = ca. 114,85 S.L.Re. (Stand: Oktober 2009)
Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Bei Entgegennahme von Landeswährung ist darauf zu achten, dass keine allzu zerfledderten Scheine dabei sind, diese werden oft nicht angenommen. Außerdem sollte man sich nicht zu große Scheine geben lassen, die schlecht gewechselt werden können.
Änderungen vorbehalten. Stand 12/2009
Sri Lanka, zwischen dem sechsten und zehnten nördlichen Breitengrad gelegen, hat ausgesprochenes tropisches Monsunklima, das durch den Einfluss des Indischen Ozeans etwas gemildert wird. Jahreszeiten als solche gibt es nicht. Die Halbinsel Jaffna im Norden des Landes ist heiß und trocken; die Küstengebiete sowie das Flachland im Süden und Westen sind warm und feucht: Das zentrale Bergland mit Höhen bis 2.500 m ist teils trocken, teils feucht, aber kühler als das Flachland. In Colombo und im Südwesten regnet es im Allgemeinen in den Monaten Mai bis August und im Nordosten von November bis Februar. Im Bergland regnet es meist in den Monaten Juli bis Dezember. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen in der Ebene etwa 29-35°C, in den Bergen ca. 22°C (nachts ca. 10-16°C).
Das ganze Jahr über sollte man gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung dabei haben. Für die Abende empfehlen sich auch leichte Wollsachen. Für Ausflüge ins oder Aufenthalt im Bergland ist ein warmer Pullover erforderlich, da es morgens und abends meist sehr kühl sein kann. Eine Regenjacke ist das ganze Jahr über notwendig. Auch sollte man auf jeden Fall gute Sonnenbrillen mitnehmen. Strandkleidung ist keine ausreichende Bekleidung für die Öffentlichkeit und nicht geeignet für Besuche von Hindu- oder buddhistischen Tempeln (sie sind ohne Schuhe und ohne Kopfbedeckung zu betreten). Das Oben-ohne-Baden ist verboten.
Keine bei Einreise direkt aus Europa. Empfohlene Impfungen: Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.
Risiko nur regional, dort allgemeine Medikamente (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.
In Colombo sowie in den Beach Resorts an der Westküste (Negombo, Kalutara, Beruwela, Bentota, Ashungalla, Hikkaduwa, Galle) besteht kein oder nur ein extrem geringes Malariarisiko. In den übrigen Landesteilen, auch in der von Touristen häufig besuchten Stadt Kandy, besteht ganzjährig, besonders Juni/Juli und November bis Januar, ein Übertragungsrisiko. Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.
COLOMBO: Dr. Lakshman L. Weerasena (spricht Englisch), 372 Galle Road,, Colombo 3, Tel. (011) 257 35 23, mobil (071) 78 08 81.
1. Januar (Neujahr), 4. Februar (Unabhängigkeitstag), Karfreitag, Ostern, 1. Mai (Tag der Arbeit), 25. Dezember (Weihnachten); außerdem ist der Tag des Vollmondes immer ein Feiertag. Daneben gibt es zahlreiche, jährlich wechselnde islamische, buddhistische und hinduistische Feiertage. Islamische Feiertage 2009 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!): 10. März (Mohammeds Geburtstag), 21. September (Fastenbrechen am Ende des Ramadan, der im Jahr 2009 am 22. August beginnt), 28. November (Opferfest). Die Banken sind zusätzlich am 30. Juni und 31. Dezember geschlossen (bank holiday). Die Hauptferienzeit geht von Ende März bis Ende April. Außerdem Ferienzeit ist im August und um die Weihnachtsfeiertage.
Banken: Mo bis Fr 9-13.30 Uhr sowie stundenweise an Samstagen und in den Abendstunden. Die Bank im Flughafen in Colombo hat zu allen Abflug- und Ankunftszeiten geöffnet. Außerdem halten einige Banken spezielle Wechselschalter länger offen, z.B. die Bank of Ceylon, York Street, Colombo, Mo bis Fr 9-18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen 9-16 Uhr. Geschäfte: Meist von 10-18 Uhr, einige öffnen auch schon früher. Manche haben zwischen 13 und 14 Uhr Mittagspause. Darüberhinaus werden die Öffnungszeiten bisweilen sehr unzuverlässig gehandhabt und es kann vorkommen, dass kleinere Läden ohne ersichtlichen Grund für eine Weile geschlossen halten. Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag, dennoch haben große "Malls" 7 Tage die Woche geöffnet. Büros: In der Regel Mo bis Fr 9-17 Uhr Behörden: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr; die Hauptpost in Colombo, Janadhipathi Mawatha, Colombo 10, Tel. 36 62 03 (gegenüber dem Präsidentenpalast gelegen) ist rund um die Uhr für den Verkauf von Briefmarken und für Ortsgespräche geöffnet. Tempel und Schreine: von Dämmerung bis Dämmerung.
Singhalesen siedelten im fünften Jahrhundert v.Chr. auf Sri Lanka (auf deutsch: das prachtvolle Land) und betrieben eine hochentwickelte Landwirtschaft. Ihre meisterhaft angelegten Bewässerungsanlagen begeistern die Besucher noch heute. Die freiheitliche Regierungsform der damaligen Zeit beflügelte den kulturellen Fortschritt; von beidem zehrt die Insel noch heute. Mitte des dritten Jahrhunderts v.Chr. war die Hauptstadt Anuradhapura bis in den Mittelmeerraum bekannt. Eine Handelsdelegation der Singhalesen fuhr nach Rom und besuchte Caesar. Römische Politiker empfingen sie mit Ehrerbietung. Der natürliche Reichtum Sri Lankas und seine strategische Lage machten es oft zum Ziel von Eroberern. Unter deren Druck wurde die Hauptstadt Anuradhapura nach zehn Jahrhunderten aufgegeben. Die neue Hauptstadt wurde Polonnaruwa, dann Kurunegala im felsigen Wald, danach Kotte in der Nähe von Colombo und schließlich Kandy auf dem Kandy-Hügel. Dort hatte das singhalesische Königreich seinen letzten Sitz. Die Portugiesen besetzten die Küstengebiete im 16. Jahrhundert, bis im 17. Jahrhundert die Holländer kamen. 1796 fielen die Engländer ein. Das bisher unabhängige Königtum Kandy beugte sich erst 1815. Damit aber wurde die Insel eine britische Kronkolonie, die den Namen "Ceylon" führte. Die Unabhängigkeitsstatus erlangte Sri Lanka 1948. Sri Lanka wurde eine sich selbst regierende Demokratie innerhalb des Britischen Commonwealth. Seit 1978 ist das Land eine Sozialistische Präsidial-Republik.
Die Arbeit in der Landwirtschaft ist die Hauptbetätigung der Bevölkerung, Reis ihre Hauptnahrung. Tee, Kautschuk und Kokosnüsse sind die wichtigsten Exportprodukte. Die größte Rolle spielt dabei der Tee, der bis in eine Höhe von 2.250 m angebaut werden kann. Die Industrie steht noch am Anfang ihrer Entwicklung. Man setzt vor allem auf die Erdöl-Raffinerie, auf die Stahl- und die Reifenfabrikation.
In Sri Lanka leben Angehörige mehrerer Religionen, wobei die Aufteilung in religiöse Gruppen der in ethnische entspricht. Die wichtigste Religion ist der Buddhismus (70 Prozent der Bevölkerung, vor allem Singhalesen), der schon im dritten Jahrhundert v. Chr. nach Sri Lanka kam. 15 Prozent sind Hindus (vor allem Tamilen), jeweils etwa sieben Prozent der Bevölkerung sind Katholiken und Muslime.
Sri Lanka ist ein Land voller natürlicher Reichtümer. Es gibt wertvolle Nutzhölzer wie Eben-, Teak- und Satinholz, Kalamander-, Mahagoni- oder Tamarindbäume. Den Singhalesen war schon vor der Zeitwende bewusst, wie wichtig die Erhaltung der Wälder für die Ökologie ist. So wurden riesige Teile der Wildnis als Reservate zum Speichern von Regenwasser geschützt. Einige der alten Reservate wie der Udawattekele-Park in Kandy oder das Sinharaja-Regenwald-Reservat existieren heute noch. Von März bis Mai beginnen zahlreiche Bäume zu blühen. Man sieht auserlesene Orchideen einschließlich seltener endemischer Arten wie der hellvioletten Vesak-, der gelben Narzissen-, der Primel- und der Anuradhapura-Orchidee. Für Botaniker ist Sri Lanka ein Land des Reichtums, in dem man seit über zwei Jahrtausenden den Bodhi-Baum verehrt, den ältesten historisch dokumentierten Baum der Welt. Und in dem viele Pflanzen wegen ihrer heilenden Kräfte für die einheimische Medizin geschätzt und gesammelt werden. Berühmt ist Sri Lanka auch für seine Gewürze - Zimt, Nelke, Muskatnuss, Kardamon, Pfeffer, Vanille und Zitronella, die alle reichlich in den Feuchtgebieten der Ebenen und im Bergland wachsen.
Die buddhistische Lehre, die einen freundlichen und mitfühlenden Umgang mit allen Lebewesen predigt, führte dazu, dass auf der Insel der erste Wild- und Naturschutzpark der Welt entstand. Er geht auf das 3. Jahrhundert v. Chr. zurück. Heute hat Sri Lanka zwei große Nationalparks: Wilpattu (nördlich von Colombo) und Ruhunu (südlich von Colombo). In beiden leben Elefanten, Leoparden, Bären, Büffel, Stachelschweine, Ameisenbären, Zibetkatzen, Schakale, Mungos und viele Affenarten sowie Herden von Rotwild und Wildschweinen. Obwohl die Zahl der Elefanten durch die fortschreitende Zerstörung ihrer Lebensräume stark reduziert wurde, können nach wie vor große Herden in den Nationalparks beobachtet werden. Ein (etwas schwer zu erreichendes) Schutzgebiet, für seine vielen Elefanten berühmt, ist Gal Oya. Die Vogelwelt ist sehr vielfältig. Viele Vögel findet man sowohl in den Nationalparks als auch in den Vogelschutzgebieten in Wirawila (bei Yala) und Kumana (bei Gal Oya). Es gibt über 400 verschiedene Arten von Vögeln, einschließlich kleiner Raubvögel wie Fischadler und brahminische Geier. Auch der schwarzköpfige Pirol, der Schwalbenkiebitz, die bronzegeflügelte Taube, das purpurne Wasserhuhn und der langschwänzige Jacana sind häufig. In Sri Lanka sind 242 Schmetterlingsarten zu Hause, von denen die meisten am Fuß der Berge zu finden sind. Sechs dieser Familien leben sogar in einer Höhe von über 1.200 m.
Auf der Insel wird Sri Lanka-, chinesische und europäische Küche geboten. Die einheimische Küche besteht besonders aus "Rice Curry", wobei mit "Curry" nicht das uns bekannte Mischgewürz gemeint ist, sondern eine Reihe von Gerichten, die aus Fleisch, Fisch und Gemüse bestehen, aber mit den verschiedenartigsten Gewürzen der Insel angereichert sind. Diese Küche erscheint dem europäischen Gaumen anfangs etwas scharf; das wird durch die Zugabe von geraspelter Kokosnuss gemildert.
Sri Lanka besitzt unzählige Arten tropischer Früchte wie Papayas, Ananas, Avocados sowie mehr als ein Dutzend verschiedener Bananensorten. Während der Saison gibt es auch Mangos, Mangostinos, Custard Apples, Jambus und Rambuttans. An einheimischem Gemüse gibt es Jak, Brotfrucht, Murunga, Brinjals (Auberginen) und Bandakka (Okra).
Alle guten einheimischen Getränke, der Tee ausgenommen, stammen von Palmen. Den Saft der "Thambili" oder Königskokosnuss trinkt man am besten aus der frisch aufgeschnittenen, goldenen Fruchthülle. Oft wird der Saft zu "Arrak" destilliert, der in seiner besten Qualität sehr stark sein kann.
Die beliebtesten Mitbringsel von Sri Lanka sind: Batiken (zur Dekoration und als Kleidungsstücke), Schmuck aus Edel- und Halbedelsteinen, Holzschnitzereien (bunt bemalt oder naturbelassen), dekorative Messinggegenstände (Gefäße und Teller), Schmuck- und Ziergegenstände aus Elfenbein, Horn und Schildpatt; Häkel-, Stick- und feine Klöppelarbeiten; Lederartikel; Korb- und Tonwaren sowie zierlich bemalte Schirme in allen Größen. Zu den wertvolleren Souvenirs zählen die Edelsteine, die meist aus der Gegend von Ratnapura stammen. Für die Saphire, Rubine, Amethyste, Katzenaugen sowie andere Edel- und Halbedelsteine, die hier geschürft werden, war Sri Lanka schon immer bekannt. Man bekommt sie in den vielen Juweliergeschäften in Colombo. Wer sie auf dem Land kauft, sollte einige Kenntnisse mitbringen. Die beste Auswahl an einheimischen Handwerksartikeln findet sich bei den Filialen von Laksala (staatliches Kaufhaus). Zweigstellen von Laksala sind in Colombo, Kandy, Galle, Bentota, Hikkaduwa, Matara, Kegalle, Kurunegala, Anuradhapura, Batticaloa und Jaffina. Diese Geschäfte übernehmen auch den Versand von Geschenkpaketen in alle Länder der Welt - vorausgesetzt, dass mit ausländischer Währung bezahlt wird.
FOTOGRAFIEREN/FILMEN: Für Eintritt und Aufnahmen in den alten Ruinenstädten und besonderen Sehenswürdigkeiten (Anradhapura, Kandy, Nalanda, Polannaruwa, Sigiriya) werden Gebühren erhoben. Das gleiche gilt auch für bestimmte Tempel.
TRINKWASSER: Nur abgekochtes und gefiltertes WASSER trinken (auch beim Zähneputzen darauf achten), auf Mineralwasser (in maschinell verschlossenen Flaschen) ausweichen.
RAUCHEN/ALKOHOL: Das Rauchen und das Trinken von Alkohol in öffentlichen Gebäuden und an öffentlichen Plätzen ist verboten. Verstöße gegen das neue Gesetz werden mit einer Geldstrafe oder sogar Gefängnis bestraft.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, dürfen zollfrei mitgeführt werden.
Dazu zählen auch:
Persönlicher Schmuck,
2 Fotoapparate mit maximal 24 Filmrollen,
1 Schmalfilmkamera mit Filmen oder 1 Videokamera mit Leerkassetten,
1 Laptop oder 1 Reiseschreibmaschine,
1 Tonbandgerät,
1 Kofferradio,
1 tragbares Musikinstrument,
1 Fernglas,
1 Kinderwagen,
1 Zelt- und Campingausrüstung,
Sportausrüstung.
Voraussetzung für die Zollfreiheit ist, dass die Gegenstände spätestens 6 Monate nach der Einreise wieder ausgeführt werden. Schmuck, Fotoapparate, Edelmetalle (Gold, Platin, Silber), Edelsteine und andere wertvolle Gegenstände sowie Waren zum Verkauf oder ungewöhnlich große Mengen und ausländische Bardevisen im Wert von über 5.000 US-$ müssen bei Ankunft deklariert werden, sonst kann es bei der Ausreise zu Schwierigkeiten kommen.
Zollfrei dürfen im persönlichen Handgepäck von über 18 Jahre alten Reisenden noch mitgeführt werden:
200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
2 Flaschen Wein und 1,5 Liter Spirituosen;
eine angemessen Menge Parfüm für den persönlichen Gebrauch und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke im Wert bis zu 250 US-$.
In der Regel wird die zollfreie Einfuhr der obigen Genussmittel nur zwei Familienmitgliedern erlaubt. Die EIN- UND AUSFUHR von Drogen und Waffen sowie pornographischem und staatsgefährdendem Material ist strengstens verboten. Die AUSFUHR von Antiquitäten (alle Gegenstände, die älter als 50 Jahre sind, z.B. Palmblatt-Manuskripte oder Bücher, Buddhastatuen, antike Möbel, historische Objekte o.ä.) muss behördlich genehmigt werden. Sondergenehmigungen benötigt man auch für die Ausfuhr von Elfenbein, Tieren (tot oder lebend) und einigen Pflanzen (z.B. Veask-Orchidee, Batticaloa-Orchidee, Fuchsschwanz-Orchidee, Spaghnum-Moos) sowie von Produkten von wilden Tieren. Ausnahmegenehmigungen können beantragt werden beim Direktor des Department of Wildlife Conservation, 82 Rajamalwatte Rd., Battaramulla (bei Colombo).
Die einschneidende Veränderung in der Kulturgeschichte war die Einführung des Buddhismus 247 v.Chr. Der in Sri Lanka praktizierte Buddhismus ist seiner ursprünglichen Form noch sehr nah, rein und unverfälscht. Dem verdankt man, dass die Insel eine Stätte der Frömmigkeit und (meist) der Ruhe ist - das Ziel zahlreicher Pilgerfahrten. Besucher, die zu den Heiligtümern, Tempeln und anderen Wallfahrtsstätten kommen, sollten dezent gekleidet sein. Mindestens knielange Kleidung ist angemessen. Vor dem Eintritt müssen Schuhe und Kopfbedeckung entfernt werden. Farbenfrohe religiöse Feste finden in allen Teilen des Landes statt. Zu den berühmtesten Festen in ganz Südost-Asien zählt das Esala-Perahera-Fest in Kandy mit seinen großen Elefantenprozessionen, das alljährlich zur Vollmondzeit im Juli oder August stattfindet. Es geht um einen Zahn Buddhas, der auf dem Rücken des Heiligen Elefanten zu laut tönender Musik durch die blumengeschmückten Straßen Kandys getragen wird, begleitet von hunderten kostbar geschmückten Elefanten und hohen Würdenträgern. Im Februar gibt es das Navam-Perahera, eine prachtvolle Prozession mit vielen Elefanten vor dem Gangarama-Tempel in Colombo. Im Mai (zur Vollmondzeit) ist das Wesak angesagt: Ein Fest zu Ehren von Geburt, Erleuchtung und Tod Buddhas. Es wird im ganzen Land mit Fackelzügen, Puppen- und Freilichttheater-Aufführungen sowie Tempelbesuchen gefeiert. Das Nallur-Festival findet von August bis September statt. Tausende von Hindus besuchen den Tempel in Nallur bei Jaffina, um Gelübde einzulösen und an den Zeremonien teilzunehmen. Insgesamt dauert das Fest 25 Tage, wobei die letzten vier Tage in großem Rahmen gefeiert werden.
COLOMBO: Rund um den Hafen hat sich die Hauptstadt entwickelt. Sie ist ein kosmopolitisches Handels- und Verwaltungszentrum. Regierungsgebäude und Handelshäuser sind im Fort zu finden, das einst ein befestigter Stützpunkt der europäischen Eroberer war. Nur wenige der alten militärischen Bollwerke sind noch zu sehen. Holländischer und viktorianischer Kolonialstil zeigen sich neben modern vereinfachter Architektur. Nahe beim Fort liegt das Geschäftsviertel Pettah, in dem man die verschiedensten Dinge kaufen kann, von raren Antiquitäten bis zum einfachsten Tand. Viele Tempel wurden in und nahe Colombo erbaut.
KANDY: Diese Stadt mit ihren Hügeln und Tälern, Flüssen, Seen, großen und kleinen Wasserfällen, wurde im 14. Jahrhundert gegründet und war im 16. Jahrhundert sowohl die Hauptstadt des Königreichs Kandy als auch Sri Lankas kultureller Mittelpunkt. Sie liegt hoch im zentralen Bergland, fast genau in der Mitte der Insel. Nach wie vor ist sie die Heimat nicht nur von Kunstschätzen, Handwerkskünsten, Musik und Tanz wie einst zur Blütezeit des Königreichs, sondern auch von vielen heiligen und lebendigen Altären der Buddhisten, Hindus, Christen und Moslems, die in der Stadt und ihrer Umgebung leben. Für die Buddhisten ist Kandy eine Heilige Stadt. Kandys Kultur entwickelte sich durch viele Jahrhunderte ungestört von äußeren Einflüssen, und bestand schon, bevor der erste der König, Wimaladharmasuriya, hier seinen Thron bestieg. Die Abgeschiedenheit ist geographisch bedingt, weil hohe Bergketten die ganze Provinz einschließen. Außerdem steht die Stadt unter dem Schutz der heiligen Reliquie, eines Zahnes von Buddha. Dieser wird in einem Tempel verwahrt, dessen weiße Fassade sich in einem stillen See spiegelt. Sein turmartiger Vorbau mit dem achteckigen Dach ist das Wahrzeichen der Stadt. Millionen gläubiger Buddhisten verehren diese Zahnreliquie, die vor über 1.500 Jahren nach Sri Lanka gebracht wurde.
SIGIRIYA: Über 200 Meter ragt das Felsmassiv aus dem Dschungel auf. Es diente als Festung. Diese war eine Nachbildung des Wohnsitzes von Kuvera, dem Gott des Reichtums. Ein Palast, der von 477 bis 495 bewohnt war, krönte die Felsenspitze. Er hatte weiße Marmorwände, eherne Dächer und juwelenbesetzte Turmspitzen. Auf halber Höhe des Felsens erreicht man noch heute über eine steile Treppe eine Galerie, von der eine Wendeltreppe zu den weltberühmten Sigiriya-Fresken führt. Diese sind außergewöhnlich schön: Darstellungen von Mädchen, Nymphen und himmlischen Wesen, die mit Tonfarben auf die spiegelblanken Felsen gemalt wurden. 19 solcher Bilder blieben erhalten; einst sollen es über 500 gewesen sein.
YAPAHUWA: Die alte Festung war ab dem Jahre 1301 Hauptstadt der Insel: ein knapp 100 m hohes Felsenmassiv, von einem Burggraben und einem Festungswall umgeben. Spuren früherer Schlachten kann man heute noch sehen. Das Paradestück von Yapahuwa, der reich verzierte Treppenaufgang, blieb erhalten.
DAMBULLA: Dies ist ein großes, freistehendes Felsmassiv mit einem im ersten Jahrhundert erbauten Felsentempel. Ursprünglich waren es nur fünf Höhlen, 100 m über dem Boden, in denen Sri Lankas König 14 Jahre lang Zuflucht fand.