Kambodscha Reise-Informationen


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Land Kambodscha

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Regionen in Kambodscha

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Städte in Kambodscha

Siem Reap

Allgemeines
Siem Reap ist der Ausgangspunkt zum Besuch der Tempel und der Sehenswürdigkeiten von Angkor. Die Kleinstadt hat nur ungefähr 80.000 Einwohner und stahlt auf die Touristen Ruhe aus. Siem Reap blickt auf eine lange Kriegsgeschichte zurück, ist heute aber eine friedliche Stadt und die touristische Boomtown des Landes.

Sehenswertes
Seit 1996 gibt es zwei Märkte in Siem Reap. Der Psah Chah (alter Markt) ist heute das touristische Zentrum. Wer shoppen möchte, kann sich in den zahllosen Souvenirläden, die immer mehr die landwirtschaftlichen Produkte verdrängen, nach Herzenslust austoben. Der Psah Loe, an der Straße zur Roluos Gruppe bietet seinen Besuchern neben vielen landwirtschaftlichen Produkten einen Einblick in den Artenreichtum der im Tonle Sap gefangenen Fische.
Ein besonderes Urlaubserlebnis ist der Besuch der Krokodilfarm. Für ca. 2 Dollar können die über 500 Krokodile, die in mehreren Gehegen leben, von einer erhöhten Plattform aus bestaunt werden. Die Farm liegt an der Straße zum Tonle Sap, südlich des Stadtzentrums an der Staustufe des Siem-Reap-Flusses.

Insidertipps
Wer ein ausgeprägtes Nachtleben sucht, wird in Siem Reap fündig. Die Bars und ?hang outs? für Nachtschwärmer liegen alle in der Nähe des Alten Marktes. Die zurzeit beliebteste Bar ist ?The Angkor Wat?. Sie befindet sich in einer Seitengasse beim Psah Chah (Markt). Ab 22 Uhr kann hier bis spät in die Nacht getanzt und gefeiert werden. Hier trifft man auch auf zahlreiche Touristen.

Angkor

Allgemeines
Geografisch betrachtet umfasst der Begriff Angkor eine Fläche von 232 km². Dieses Angkor-Gebiet bezieht alle Tempel, die zur Angkorperiode gehören, mit ein. Wer heute sagt, er fährt nach Angkor, denkt zuerst an die große Tempel wie Angkor Wat und Angkor Thom. Doch im weiteren Sinne umfasst der Begriff viele besuchswerte Plätze, vom schwimmenden Dorf Chong Kneas auf dem Tonle-Sap-See über die endlosen Lotusfelder, die archaischen Dörfer und die reizenden Pagoden bis hin zu den vielen verstreuten kleinen Heiligtümern und dem Phnom Kulen.

Sehenswertes
Angkor Wat ist das größte sakrale Bauwerk der Erde. Kein anderes Monument in Angkor wurde bisher so aufwändig restauriert wie dieser gewaltige Tempel. Wer das Heiligtum betritt, die ungeheuere Größe der Anlage durchschreitet, die bis ins Detail durchdachte Geometrie der Architektur begreift und die unvorstellbare Schönheit der Skulpturen und Flachreliefs sieht, wird sich wie in einem Traum vorkommen.

Angkor Thom die große Hauptstadt, wurde um 1200 von Jayavarman VII., dem fleißigen Bauherrn und letzten großen König in der Geschichte Angkors renoviert bzw. ausgebaut.

Insidertipps
Pauschaltouristen werden im Bus meistens in großen Gruppen zu den Tempeln gefahren, Individual-Touristen mieten sich ein Taxi (ca. 20-30$) oder mieten sich zu zweit ein Tuk Tuk für 8-10$ pro Tag. Die Tickets für die Tempelanlagen können nur an dem Checkpoint, der unübersehbar an der Straße von Siem Reap nach Angkor Wat liegt, gekauft werden. Von fremden Leuten angebotene Tickets bringen meist nur Ärger ein. Wer ohne ein Ticket in einem Tempel erwischt wird, muss Strafe zahlen.
Ein Tag kostet $ 20 (kein Passbild erforderlich), 3 Tage kosten $ 40 (Passbild erforderlich). Wer kein Passbild dabei hat, bekommt kostenlos eines im Ort ausgestellt. Der Checkpoint hat geöffnet von 5:00 bis 18:00 Uhr.
Tipp: Wer am Spätnachmittag ungefähr ab 16:30 Uhr sein Ticket für den nächsten Tag kauft, kann den Rest des Tages bereits kostenlos die Tempel besuchen.

Phnom Penh

Allgemeines
Phnom Penh ist keine Hauptstadt, die mit bombastischen Sehenswürdigkeiten auftrumpft. Doch wer Charme und die Erlebniswelten abseits der staubigen Straßen mit den abbruchreifen Häusern entdeckt, wird verstehen, warum die Stadt einst den Beinamen ?Perle Südostasien? trug.
Der Reiz der Stadt liegt heute darin, dass es, obwohl es auf dem Weg zu einer typisch asiatischen Großstadt, trotzdem seinen provinziellen Charme noch nicht verloren hat. Sie ist lebhafter als Vientiane oder Hanoi und erholsamer und übersichtlicher als Saigon. Gelegen ist die Stadt am Westufer des Tonle-Sap-Fluss.

Sehenswertes
Weit über die nationalen Grenzen hinaus symbolisiert der Königspalast mit seinen pagodenartigen Dächern und den verschnörkelten Giebeln die wieder auferstandenen Monarchie. Die gelb getünchten Gebäude am Ufer des Mekong sind mit Abstand die eindrucksvollsten Bauwerke der Stadt. Die Silberpagode entstand in Anlehnung an die Wat Phra Keo in Bangkok und besitzt einen besonderen Mythos. Sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, dass auch nach der Angkor-Periode noch einmal wohlhabende und einflussreiche Herrscher in diesem Land regiert haben. Im Nationalmuseum können Touristen Ausstellungsstücke aus der Angkor-Periode aus kunsthistorischer Sicht die Zeit näher kennenlernen.
Angenehm für Neuankömmlinge ist die leichte Orientierung in Phnom Penh. Die meisten Straßen laufen exakt parallel zueinander und treffen im rechten Winkel auf die Querstraßen. Dieser schachbrettartige Aufbau entstand bei der systematischen Neuplanung der Stadt von den Franzosen.

Insidertipps
Das Restaurant/Café/Bar FCC liegt direkt am Ufer des Tonle-Sap-Fluß. Spüren Sie historischen Charme und genießen Sie den wundervollen Ausblick.